Blättern: 1 2 3 4 Älter >
Februar
1.

Eine Erfahrung. Aber was für eine?!

Mein 3 wöchiges Praktikum hatte am vergangenen Donnerstag seinen letzten Tag. Vom 12. bis zum 29. Januar 2009 ging ich jeden Werktag um 13.00 Uhr los, um nach mal 4, mal 6 und mal 5 Stunden wieder zuhause anzukommen. Keine Schule – dafür Arbeit.
Was bleibt mir davon eigentlich? Von außen gesehen: 50 Euro und bestimmt fast so viele Schnitte, Kratzer und andere kleine Verletzungen an meinen Händen. :D

Ich muss schon sagen, das ganze war nicht ganz meinen Erwartungen entgegengekommen. Ich habe gehofft, vieles dazuzulernen, vielfältige Erfahrungen zu machen. Stattdessen habe ich gearbeitet wie eine normale Arbeitskraft (auch wenn ich nicht alle Arbeiten erledigen konnte, habe ich doch nicht weniger an Zeit mit Arbeit verbracht). Die Leute sind “lustig” und die Arbeit erträglich.
Das Praktikum war alles in einem eine interessante Erfahrung. Es ist einfach eine große Sache, zum ersten Mal zu arbeiten und zum ersten Mal sein eigenes Geld verdient zu haben und zum ersten Mal sein eigen verdientes Geld auszugeben.

Ich habe jetzt auch echt keine Ahnung, wie und was ich jetzt schreiben soll – ich werde wohl demnächst einfach mein Fazit aus dem Praktikumsbericht, wenn es denn fertig wäre, hochladen.

meine Unterschrift

Mai
20.

Die Welle

Ein bekannter Film, der zum Nachdenken anregt. Doch ich fange mal von vorne an.

Während einer meiner Zetel-Rundgänge vor etwa einer Woche fuhr ich an unserem Kino vorbei. Ich entdeckte das Plakat für den Film “Die Welle“. Natürlich wollte ich den möglichst bald sehen, da ich in der Bloggosphäre bereits das große Echo (tolles Wort, wie ich finde…) zu lesen bekommen habe und ich das Buch schon gelesen hatte. An dieser Stelle wäre vielleicht nützlich zu wissen, dass in Zetel die aktuellen Filme immer ein paar Wochen später gezeigt werden. Wie auch immer, ich überlegte bereits, wie ich meine Mutter dazu überreden sollte, mich dahin gehen zu lassen… Aber ironischerweise bekamen wir in der Schule einige Tage später einen Zetel Zettel, mit den folgenden Worten beginnend:

Liebe Eltern,
am 20.Mai 2008 bietet uns das Zeli Zetel die einmalige Gelegenheit im fächerübergreifenden Unterricht (Deutsch, Politik, Geschichte, Religion) den Kinofilm “Die Welle” im Rahmen einer Schulveranstaltung zu sehen. […]

So waren wir heute also in der 4., 5. und 6. Stunde leider vom Unterricht befreit ;). Den Film und dessen Botschaft möchte ich eigentlich nicht noch einmal durchkauen, da es die Bloggerwelt schon ausreichend für mich tat. Aber ich fand, dass der Film zu stark vom Buch abwich. Beispiel: Im Buch ging es auch um die Frage, wie die Nazis so Ignorant sein konnten und es nach der Führungszeit Hitlers alles verleumdet haben und, dass sie einfach blind alles ausgeführt haben. Dies wurde im Film garnicht behandelt, nur am Ende wurde “kurz eingeschoben”, dass sie alles taten, um die Welle zu unterstützen.

Als Abschluss bleibt nur zu sagen: Schaut euch den Film an, solange ihr noch die Möglichkeit dazu habt!

meine Unterschrift

März
4.

Vergleichsarbeit

Da ich nicht weiß, wie ich diesen Eintrag einleiten soll, schreibe ich einfach drauf los.
Also, wir haben heute die Vergleichsarbeitse geschrieben, über die Domschi auch schon gebloggt hat. Nun, für die, die es noch nicht wissen:

Diese Vergleichsarbeit in Mathe müssen alle 8. Klassen schreiben und dabei sind Themen des gesamten Unterrichts inbegriffen. Erlaubt war der Taschenrechner.

ein paar mathematische Kritzeleien auf einer Tafel (symbolisch)Nun, also die Arbeit fand ich eigentlich im Großen und Ganzen ganz simpel. Die Aufgaben waren lösbar, da wir das alles (sogar viel ausführlicher) im Unterricht behandelt hat. Also wenn man kein Alzheimer hat, sollte das schon gehen.
Die Aufgaben waren immer abwechselnd schwer und einfach. Bei den Schweren musste man schon teilweise etwas überlegen, um auf den Lösungsweg zu kommen, aber manche waren einfach unter meinem Niveau, etwa

Gebe ein Beispiel für die Notenverteilung einer Arbeit, die 20 Schüler mitgeschrieben haben, dessen Durchschnitt exakt 3.0 ergibt.
(nur aus dem Gedächtnis zitiert)

Als wir rausdurften war diese Aufgabe das erste Gesprächthema. Natürlich hat fast jeder einfach geschrieben, dass es 20 Schüler eine 3 geschrieben haben… :)
Mir fehlte eine Aufgabe, die ich -wie sich später rausgestellt hat- falsch verstanden habe. :(

Den Sinn dieser Arbeit will ich garnicht anzweifeln, ich kann mir vorstellen, dass das Schreiben dieser 18 Seiten in 80 Minuten nicht jedem gefallen hat, aber es ist doch immer gut, zu wissen wie missgebildet, auf welchem Bildungsstand wir uns wirklich befinden, um entsprechende Änderungen im Schulsystem zu machen.

meine Unterschrift

Februar
24.

Das gute alte Adrenalin

Ein sehr gekürzter Wikipedia-Zitat vorweg:

Adrenalin […] ist ein […] in Stresssituationen ins Blut ausgeschüttetes Hormon. Als Stresshormon vermittelt Adrenalin eine Steigerung der Herzfrequenz, einen Anstieg des Blutdrucks […], eine schnelle Bereitstellung von Energiereserven durch Fettabbau […]. Es reguliert ebenso die Durchblutung[…].

Wie der fettmarkierte Teil schon sagt, Adrenalin stellt Energiereserven, die eigentlich garnicht existieren bereit. Man redet von einem “Adrenalinkick”, wenn man Extremsportarten macht. Die braucht man allerdings garnicht. Das klappt auch mit Fußball ;).

Freitag, also Vorgestern (habe gestern aus privaten Gründen nicht gebloggt) hatten wir in der Schule Sport. Eigentlich ist unser Thema ja grade das Trampolin. Da nicht alle gleichzeitig drankommen, macht der Rest immer etwas anderes. So kam es dazu, dass wir ca. eine Stunde intensiv kickten. Es war richtig Actionreich und hat richtig Spaß gemacht. Ich lief und lief, schoss und schoss und fühlte mich einfach gut und mit unermässlichen Kräften :). Dann gehe ich raus und spüre nur noch eins: Erschöpfung!

Zuhause angekommen gings auch nur so weiter. Im Kopf hatte ich immer noch gute Laune (was die Sache mit dem Fußball betrifft) aber körperlich war erstmal Ruhe im Karton. Denkste :P.

Mein Bruder spielt neulich im Verein Tischtennis. Ich zwar auch, aber nicht im Verein. Deshalb bin ich am selben Tag noch mitgekommen. “So anstengend kann das garnicht werden, dann wird der Muskelkater auch nicht so stark, wenn ich den Tag mit etwas Bewegung ausklingen lasse”, dachte ich. Es war allerdings doch etwas intensiver…
Aber es ging eigentlich und das schöne: Gestern hatte ich nur einen ganz kleinen Muskelkater. Die Bewegungen taten nicht weh, ich konnte nur nich mit meinem rechten Arm mein linkes Schulterblatt berühren :D. Damit hängt sicherlich meine seit neuem bessere gesundheitliche Verfassung (ich glaub, deswegen) zusammen.

Fazit: Sport ist Mord = falsch

Fußball und Tischtennis - zwei klasse Sportarten!

meine Unterschrift

Blättern: 1 2 3 4 Älter >
Anmelden