Februar
1.

Eine Erfahrung. Aber was für eine?!

Mein 3 wöchiges Praktikum hatte am vergangenen Donnerstag seinen letzten Tag. Vom 12. bis zum 29. Januar 2009 ging ich jeden Werktag um 13.00 Uhr los, um nach mal 4, mal 6 und mal 5 Stunden wieder zuhause anzukommen. Keine Schule – dafür Arbeit.
Was bleibt mir davon eigentlich? Von außen gesehen: 50 Euro und bestimmt fast so viele Schnitte, Kratzer und andere kleine Verletzungen an meinen Händen. :D

Ich muss schon sagen, das ganze war nicht ganz meinen Erwartungen entgegengekommen. Ich habe gehofft, vieles dazuzulernen, vielfältige Erfahrungen zu machen. Stattdessen habe ich gearbeitet wie eine normale Arbeitskraft (auch wenn ich nicht alle Arbeiten erledigen konnte, habe ich doch nicht weniger an Zeit mit Arbeit verbracht). Die Leute sind “lustig” und die Arbeit erträglich.
Das Praktikum war alles in einem eine interessante Erfahrung. Es ist einfach eine große Sache, zum ersten Mal zu arbeiten und zum ersten Mal sein eigenes Geld verdient zu haben und zum ersten Mal sein eigen verdientes Geld auszugeben.

Ich habe jetzt auch echt keine Ahnung, wie und was ich jetzt schreiben soll – ich werde wohl demnächst einfach mein Fazit aus dem Praktikumsbericht, wenn es denn fertig wäre, hochladen.

meine Unterschrift

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4 Kommentare zu “Eine Erfahrung. Aber was für eine?!”

  1. Von Boff am Feb 1, 2009 | Antworten

    Wir müssen Mitte Februar von der Schule aus ein fünftägiges Praktikum machen. Fünf Tage, als ob man in der Zeit was vernünftiges lernen könnte…

    Ich hab mich dann erstmal bei Zeitungen umgehört, aber die sind um die Zeit alle schon voll besetzt gewesen. Jetzt bin ich bei nem Tierarzt gelandet - auch nicht schlecht (!). Die richtigen Praktika hole ich dann wohl in den Ferien nach ;-)

  2. Von Ulf am Feb 1, 2009 | Antworten

    Interessant wäre Krankenhaus gewesen…;-)

  3. Von mig am Feb 1, 2009 | Antworten

    Naja, ich wollte halt was mit Computern machen. Aber eigentlich eher was, wo ich auch mal einen Computer als solchen nutze (und ihn nicht nur zusammenschraube)…

  4. Von Ulf am Feb 2, 2009 | Antworten

    Ich habe mein Praktikum so etwa mit 15 gemacht, also 1987. Die für mich erreichbaren Krankenhäuser waren entweder mit Praktikanten ausgelastet, oder man mußte mindestens 16 sein. Und ausgerechnet in der besterreichbarsten Klinik (gegenüber) war mein Vater Chefarzt und Ärztlicher Direktor. Lieber nicht.

    Computer war natürlich auch irre interessant. Also landete ich im Universitätsrechenzentrum.

    Über die damaligen Geräte würdest Du heute nur noch staunen. :-D

    Eine Woche war ich bei den Operatoren. Meine Tätigkeit: zweimal täglich die (Nadel)drucker leeren, die Drucke sortieren und in Fächer zu verteilen. Ansonsten in meinem Kellerraum auf Monitore starren und warten, bis etwas piept. Dann erschienen zwei Zahlen auf dem Monitor, und ich suchte das mit der ersten Zahl numerierte Magnetband aus dem Archiv und legte es in die mit der zweiten Zahl bezeichneten Bandmaschine.

    Eine ganze Woche! Eine sehr spannende und lehrreiche Beschäftigung.

    Danach kam ich die zweite Woche zu den Programmieren, baute mir einen Rechner (damals noch mit schwarz-grün-Monitor) auf und setzte mich davor uns überließ mich meinem Schicksal.

    Gelegentlich versuchte ich meinen zur Praktikumsmappe gehörenden Fragebogen vollzukriegen, indem ich die Angestellten dort befragte. Ich bekam natürlich ausschließlich hilfreiche Antworten.

    Der Praktikumsbericht wurde als der drittschlechteste der Klasse bewertet. Und ich hatte erstmal die Nase voll von Computern.

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