Genaugenommen liebe ich nicht ihn, sondern das Buch Fatal Error, welches er geschrieben hat.
Im Internet findet ihr massig exzellente Kritiken, Zusammenfassungen & Co, da kann ich natürlich nicht mithalten. Möchte ich auch nicht.
Ich zitiere mal den Klappentext.
Mti dem Untergang der Internet-Branche kommen die Leichen ans Tageslicht: Michael Ridpath’ Meisterthriller!
Fast haben David und Guy ihr Ziel erreicht: Ihr Start-Up-Unternehmen ist kurz vor dem Durchbruch. Sie brauchen nur noch mehr Geld. Doch Guys Vater Tony, der Anteile besitzt weigert sich, weitere Investoren an Bord zu holen. Als Tony ermordet wird, fragt sich David, ob er Guy vertrauen kann. Denn schon einmal endete eine Meinungsverschiedenheit zwischen Guy und Tony tödlich …
Meiner Meinung nach ist dieser werbende Text grauenhaft unpassend, genauso wie der Titel, das versprochene Genre (Thriller) und das Cover. Ich dachte mir, so schlecht kann das Buch aber nicht sein, außerdem interessierte mich das Thema, oder eher die Themen, sehr: Aufbau eines Start-Up-Unternehmens um die Jahrtausendwende herum, also in einem noch frühen Zeitalter des Internets, gespickt mit einem Kriminalfall und kaputten Beziehungen zwischen mehreren Menschen.
Es hat mir irrsinnig Spaß bereitet, dieses Buch zu lesen, weil Aussagen wie “Mit dem Internet lässt sich kein Geld machen.” in der Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, offensichtlich die gegenwärtige Meinung wiederspiegeln. Damals war eben alles anders, kein Web 2.0 ![]()
Ebenso war dieses Meisterwerk wirklich fesselnd aufgebaut. Eigentlich sind es nur 2 wesentliche “Handlungen”, die mehrere Jahr von einander getrennt sind. Dabei wird dann ständig hin und her gesprungen, was aber in diesem Genre nichts Unübliches ist. Das Besondere hierbei war meiner Meinung (und meinen Erfahrungen) nach, dass diese beiden Sachen ständig von verschiedenen Zeiten beleuchtet werden. Es geht also chronologisch auf und ab und man erfährt immer plötzlich eine Art “Rechtfertigung” für Gelesenes.
Das Buch hat mir also sehr viel Freude beim Lesen gebracht und ich kann es jeden empfehlen, der sich ein bisschen für Menschen und Wirtschaft in Form einer fiktiven Geschichte interessiert








