August
17.

Buchstabieren bitte!

Heißt es für mich, wenn ich meinen (vollen) Namen sagen muss. Die Idee für diesen Beitrag habe ich von maya und Aleks, die auch etwas über ihren Namen geschrieben haben und ich denke, dass mein Name auch Erzählstoff bietet.

Für die, die es noch nicht wissen: Mein Name gesamter Name ist Nguyen Minh Hoang. Minh, der Name mit dem man mich anspricht) ist eigentlich nur ein zweiter Vorname, aber um das zu verstehen und damit auch meinen Namen “interpretieren” zu können, sollte man ein bisschen in die “vietnamesische Namenskunde” eintauchen. Bei folgenden Sachen bin ich mir nicht 100% sicher, es sind einfach nur Erfahrungswerte. Also wer sich da (mehr) auskennt, kann ruhig was dazu sagen *zu Tina schiel*;).
Mein Name ist in Vietnam sehr sehr verbreitet. Zumindest die Einzelnamen. So wird Nguyen gern einfach mal (!) davorgeschoben, um den Namen abzurunden. Nguyen gibt es aber übrigens auch als Nachnamen.
Googlet man etwa nach “Nguyen Minh Hoang“, so findet man über 3 Millionen Einträge. Massenweise Profile aber auch irgendwelche Seiten die etwa den Namen “Minh” im Kontext von Ho Chi Minh aufgreifen.

Mein Name ist in Vietnam also mit dem deutschen “Peter Müller” oder “Christian Reiner” oder so zu vergleichen. Das Problem ist nunmal, dass ich hier in Deutschland bin und dieser Name einfach nicht so deutsch ist. Bei “Nguyen Minh” gilt: Es ist so schwer, dass Wenn man’s hört, dann weiß man nicht, wie’s geschrieben wird und Wenn man’s liest, dann weiß man nicht, wie’s ausgesprochen wird. :)

Unzufrieden bin ich mit meinem Namen schon. Besonders mit dem Vorvornamen “Nguyen”. Er ist unwichtig, niemand kanns sagen oder schreiben. Den Rest meinen Namens mag ich aber eigentlich schon. Einige finden ihn zwar trotzdem ein bisschen schwer, aber es geht.

meine Unterschrift

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